2.500,00 EUR: HWS-Schleudertrauma mit einem Monat Arbeitsunfähigkeit und ambulanter Behandlung

Der Fall
Unser Mandant erlitt bei einem Auffahrunfall eine HWS-Distorsion 2. Grades, die zu einer sechs Wochen andauernden ambulaten Behandlung und einem Monat 100% Arbeitsunfähigkeit führte. Die Versicherung bot unserem Mandanten nach Eintreten der Heilung einen abschließenden Betrag von 500,00 EUR an. Dem Mandanten kam dies angesichts seiner langwierigen Behandlung zu wenig vor. Er forderte die Versicherung daher erneut auf, ihm mindestens 2.000,00 EUR zu zahlen, weil er dies im Internet gelesen habe. Die Versicherung forderte von ihm daraufhin weitere Arztberichte an, die aber allesamt bereits bei der Versicherung vorlagen. Nach einer Verzögerung der Regulierung um ein weiteres halbes Jahr bot die Versicherung nun abschließend 800,00 EUR an. Der Mandant wollte sich darauf immer noch nicht einlassen, obwohl er beinahe entnervt aufgegeben hätte. Er schrieb die Versicherung erneut an, diese beharrte allerdings auf der Zahlung von 800,00 EUR. Der Mandant schaltete uns dann ein, nachdem wir ihm bestätigen konnten, dass ihm für unsere Einschaltung keine Kosten entstehen würden, da die gegnersiche Versicherung auch unsere Kosten zu tragen hatte, denn er hatte den Auffahrunfall nicht verschuldet.

 

Unsere Regulierung
Nach dem sortieren des bisherigen Schriftverkehrs und den Arztunterlagen verfassten wir ein Schreiben, in dem wir unter Androhung einer Klage einen Betrag von 2.800,00 EUR zur abschließenden Regulierung forderten. Eine Woche später riefen wir den Sachbearbeiter der Versicherung an und besprachen den Fall mit ihm. Er bot im Telefonat eine abschließende Regulierng von 2.500,00 EUR an. Dieses Angebot nahm unser Mandant gerne an. Insgesamt hatten wir damit eine Regulierungszeit von 1 1/2 Wochen. Uns kam aber natürlich zugute, dass sämtliche Arztunterlagen bereits vorlagen und der Sachbearbeiter sich mit der Sache auch schon beschäftigt hatte. In der Regel kann man davon ausgehen, dass die Regulierung, insbesondere das Einreichen der erforderlichen Arztunterlagen, in schweren HWS-Distorsions-Fällen ein bis drei Monate in Anspruch nimmt. Dann allerdings können wir in über 90% der Fälle bereits eine zufriedenstellende Regulierung erreichen. In seltenen Fällen dauert die Regulierung länger an.

Das schrieben uns unsere Mandanten:

"Hallo Frau Henze, Geld ist angekommen! Hat wirklich super geklappt. Man darf eben die Flinte nicht ins Korn werfen, wie sie schon gesagt haben! Ich werd Sie auf jeden Fall weiterempfehlen!  [...] Zum Glück haben Sie auch den ganzen Unfallrest für mich gemacht mit dem Auto und Mietwagen. Da wollte ich noch fragen [...]. Ich werd Sie auf jeden Fall weiterempfehlen! Grüße, [...]" Hermann W. aus Köln

Rechtsanwaetlin HenzeRechtsanwaetlin Henze, Verkehrsrecht mit Personen- und SachschädenKommentar von Rechtsanwältin Henze:
Leider Gottes geben viele Geschädigte häufig entnervt auf, wenn die Versicherung ihnen die Zahlung eines rechtmäßigen Schmerzensgeldes verweigert. Die Versicherung wissen dies natürlich auch. Man könnte meinen, dies sei auch legitim, denn schließlich soll die Versicherung ja zum Wohle der anderen Versicherten auch Geld sparen. Hier kann man aber durchaus Systemkritik üben, denn letztlich sollte die Versicherung nicht gewinnmaximiert denken und arbeiten, sondern im Sinne aller Versicherten die vereinnahmten Gelder auch auszahlen. Da dies aber nicht der Fall ist, werden die Versicherungen vermutlich auch zukünftig daran festhalten, die Regulierung der Schmerzensgelder zunächst möglichst niedrig anzusetzen, die Regulierung zu verzögern und so die Geschädigten von der Geltendmachung der ihnen eigentlich zustehenden Schmerzensgelder abzuhalten. Dass diese Regulierungspraxis scheinbar System hat, zeigt sich unseres Erachtens auch daran, dass die Regulierung nach unserer Einschaltung in der Regel völlig reibungslos zu den tatsächlich gerechtfertigten Schmerzensgeldsummen führt. Die Versicherung weiß eben doch, was sie eigentlich zahlen müsste. Insoweit können wir wirklich allen Unfallgeschädigten nur empfehlen, sich den Ärger mit der Versicherung zu ersparen, zumal bei vom Geschädigten unverschuldeten Verkehrsunfällen die Regulierung ohnehin für den Geschädigten kostenlos ist, denn die gegnerische Haftpflichtversicherung muss den Geschädigten in diesem Fall auch von den bei uns entstehenden Kosten freihalten. Dies ist seit vielen Jahren ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.

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