25.000,00 EUR: HWS-Schleudertrauma 2. Grades mit chronifiziertem Schmerzsyndrom

Der Fall
Nach einem schweren Verkehrsunfall erlitt unser Mandant ein HWS-Distorsionstrauma 2. Grades, welches gekennzeichnet war von Empfindungsstörungen im Mund, Kribbeln,Taubheitsgefühlen und Schmerzen in Armen und Händen, starken Kopf- und Nackenschmerzen, Einschränkungen der Beweglichkeit des Kopfes, Sprach- und Hörstörungen und damit einhergehend mit Konzentrationsschwierigkeiten und andauernde Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände. Diese andauernde Schmerzsituation führte zu einem chronifizierten Schmerzsyndrom 3. Grades und infolgedessen zu einer dauernden vollständigen Erwerbsminderung.

Unsere Regulierung
Auch hier war die Schuldfrage eindeutig. Unser Mandant hatte keinerlei Schuld an dem Unfall. Er hatte sich in jeglicher Hinsicht verkehrsgerecht verhalten. Die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners bot unserem Mandanten eine einmalige und abschließende Abfindung von 8.000,00 EUR an. Weitere Unfallfolgen wollte die Haftpflichtversicherung nicht regulieren. Die Regulierungsgespräche zwischen unserem Mandanten und der Versicherung hatten bereits über 12 Monate angedauert. In der Zwischenzeit war unser Mandant vollständig erwerbsunfähig geworden, die Erwerbsunfähigkeitsrente aber noch nicht anerkannt. Aufgrund des geringen Regulierungsangebots der Versicherung wandte sich der Unfallgeschädigte sich an uns. Wir konnten ihm umgehend aufgrund des eindeutigen Unfallgeschehens und der Tatsache, dass er den Unfall nicht verschuldet oder mitverschuldet hatte, eine Zusage erteilen, dass die Kosten unserer Einschaltung von der gegnerischen Haftpflichtversicherung getragen würden.

Unsere Regulierung mit der Versicherung umfasste dann folgende Regelungen:

  1. Wir erreichten für ihn die Anerkennung einer vollständigen Erwerbsminderungsrente.
  2. Wir konnten bei der gegnerischen Haftpflichtversicherung ein Schmerzensgeld in Höhe von 25.000,00 EUR in einem Vergleich regulieren.
  3. In dem Vergleich wurde festgehalten, dass die Versicherung auch für alle zukünftigen Unfallfolgen einzustehen hatte. Dies bedeutet, dass die Versicherung einen monatlichen Verdienstauffall von circa 850,00 EUR zukünftig an unseren Mandanten zahlen wird und daneben einen monatlichen Haushaltsführungsschaden in Höhe von 200,00 EUR.
  4. Wir konnten für unseren Mandanten


Das schrieb uns unser Mandant:
"Hallo Frau Krayenhagen, vielen, vielen Dank! Ich weiß immer noch gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin nur so froh, dass ich Sie angerufen hatte. Ich war am Mittwoch noch einmal mit meinem Mann beim Arzt und wir können nur hoffen, dass die Schmerzen mit der Zeit etwas nachlassen. Wenn noch etwas ist, dann melde ich mich bei Ihnen. So wie es aussieht, läuft jetzt alles mit dem Geld und den monatlichen Zahlungen. Wir melden uns so in 6 Monaten noch mal und berichten weiter. Wir müssen dann ja sowieso wieder zum Arzt. Ich halte Sie auf dem Laufenden. Herzliche Grüße auch von meinem Mann, [...] Ehefrau unseres Mandanten, Gabriele T. aus Bochum

Rechtsanwaeltin KrayenhagenRechtsanwältin Krayenhagen, Verkehrsrecht mit Personenschäden und SachschädenKommentar Rechtsanwältin Krayenhagen:
Schwere HWS-Traumata sind nicht zu unterschätzen, insbesondere weil die Geschädigten nicht selten über Monate oder sogar Jahre an den Unfallfolgen leiden müssen. Nicht selten sind dauerhafte Schmerzen vorhanden oder aber auch Bewegungseinschränkungen. Auch wenn es Geschädigte gibt, bei denen einen solch schwerer Auffahrunfall vielleicht schlechter heilt als bei anderen Menden, so hat der Unfallschädiger auch dafür aufzukommen. In besonderes schweren Fällen kann dies dann auch eben bedeuten, dass die Haftpflichtversicherung nicht nur ein relativ hohes Schmerzensgeld zu zahlen hat, sondern auch, dass sie für einen monatlichen Verdienstausfall und Haushaltsführungschaden aufzukommen hat. Der Verdienstausfall errechnet sich zumeist an den vorherigen Einnahmen und den verringerten Rentenleistungen, der Haushaltsführungsschaden nach den Arbeiten, die der Geschädigten in der Vergangenheit regelmäßig im Haushalt geleistet hat und die er heute aufgrund der Unfallfolgen nicht mehr leisten kann. Auch hier, wie auch bei einem einfachen HWS-Schleudertrauma, empfehelen wir den Geschädigten immer unsere Einschaltung, denn gerade bei schwereren Fällen, gibt es viele Dinge zu bedenken. Zudem ist die Bereitschaft zur Regulierung bei der Versicherung in diesen schweren Fällen leider häufig noch weniger vorhanden, da es für die Versicherung über Jahre hinweg um sehr viel Geld geht.

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