250.000,00 EUR + monatl. Rente von 850,00 EUR: Motorradunfall mit Wirbelverletzung und schwere Querschnittslähmung

Der Fall
Durch einen nicht selbstverschuldeten Motorradunfall wurde unser Mandant schwerst verletzt. Er erlitt so schwere Wirbelverletzungen, dass er schwerst querschnittsgelähmt war. Ein Beatmungsgerät war aufgrund der Lähmung seiner Atemorgane zur Unterstützung notwendig. Unser Mandant hatte zunächst auf Betreiben der gegnerischen Haftpflichtversicherung Zahlungen zur Unterstützung in seiner neuen Lebenssituation angenommen. Die Haftpflichtversicherung war aber der Ansicht, dass ihn eine Mitschuld am Unfall treffen würde, obwohl mehrere Unfallzeugen bestätigt hatten, dass der Unfall ausschließlich durch den Unfallgegner verursacht worden war. Zudem war nach der ärztlichen Aussage eines Gutachters der Haftpflichtversicherung unser Mandant bereits derart stark vorerkrankt, dass ein Schmerzensgeld in Höhe von 150.000,00 EUR nach aktueller Rechtsprechung höchstens angezeigt sei. Unser Mandant ließ sich dann zunächst von einer anderen Kanzlei anwaltlich vertreten, die bereits nach wenigen Tagen unseren Mandanten zur Annahme des Vergleichsvorschlags zu überreden versuchte. Dazu war unser Mandant aber nicht bereit. Ihm erschien das Schmerzensgeld zu gering und auch der Umstand, dass keine monatlichen Zahlungen erfolgen sollten, machten ihn stutzig. Er welchselte dann zu unserer Kanzlei. Da die vorherige Kanzlei schon mit seiner Rechtsschutzversicherung abgerechnet hatte, schlossen wir eine Honorarvereinbarung mit ihm.

Unsere Regulierung

Uns wurde sofort klar, dass die vorherige Kanzlei scheinbar nur auf einen schnellen Abschluss der Angelegenheit aus war, denn verdient hatte sie ihr Geld bereits. Uns fiel sofort auf, dass bislang weder ein Verdienstschaden genau beziffert worden war, noch ein Haushaltsführungsschaden oder ein Rentenschaden. Diese Beträge summieren sich aber über die Jahre zu außerordentlichen Summen, nicht selten in Fällen schwerer Verletzungen mit Dauerschäden zu mehreren 100.000,00 EUR. Einmalzahlungen werden bei den Versicherung auf diese Ansprüche heute selten gerne gemacht, es sei denn, Anwälte lassen sich auf niedrigste 'Gesamtzahlungen ein. Die Versicherungen ziehen immer ein vorzeitiges Versterben des Geschädigten in Betracht und wägen ab, ob eine monatliche Zahlung besser ist, als die Zahlung einer Gesamtsumme. Hier war der Arzt der Versicherung der Auffassung, unser Mandant hätte nicht mehr lange zu leben, auch wenn die Ärzte unseres Mandanten ihm eine normale Lebenserwartung bescheinigten. 
In langwieriger Korrespondenz und in vielen Gesprächen konnten wir den Sachbearbeiter der Haftpflichtversicherung davon überzeugen,ein deutlich höheres Schmerzensgeld von insgesamt 250.000,00 EUR zuzüglich einer monatlichen Rente von 850,00 EUR für den Verdienstschaden, den Haushaltsführungsschaden und den Rentenschaden zu zahlen.

Das schrieben uns unsere Mandanten:
" Hallo Herr Hahn, die 18 Monate warten haben sich wirklich für mich gelohnt. Ich habe Ihnen den unterschriebenen Vergleich von meinem Mann schon einmal eingescannt angehängt damit sie ihn gleich weiterleiten können - nicht dass der Sachbearbeiter noch auf andere Gedanken kommt :) Das Original schicke ich dann heute noch mit der Post. Das Schreiben fällt ihm ja nicht so leicht. Ich soll sie auf jeden Fall noch mal grüßen und Ihnen danken, dass alles so toll gelaufen ist. Ich bin wirklich froh, dass nun alles gut wird. Ich hatte ja schon nicht mehr daran geglaubt, aber sie haben uns immer Mut gemacht. Ich rufe übermorgen noch einmal durch, ob die Post angekommen ist.
Liebe Grüße auch von meinem Mann,
Elke F." aus Dortmund

Rechtsanwalt HahnRechtsanwalt Hahn, Personen- und Sachschäden, Fachanwalt für VerkehrsrechtKommentar Rechtsanwalt Hahn:
Bei Motorradschäden müssen wir immer wieder Schmerzensgeld- und Schadensersatzsummen genauestens beziffern. Nur so ist gewährleistet, dass der Mandant wirklich die Zahlungen erhält, die ihm auch zustehen. Die Regulierung solch großer Schadenssummen erfordert aber auch Geduld beim Mandanten. Dies bedeutet natürlich nicht, dass der Anwalt über Monate nichts unternimmt und der Mandant dem dann zusehen soll. Es bedeutet, dass schon die genaue Bezifferung dieser Schadenssummen nicht selten viele Tage oder Wochen in Anspruch nimmt. Die Geltendmachund und Durchsetzung bei der Versicherung ist ebenfalls sehr zeitaufwendig und nimmt nicht selten viele Monate in Anspruch. Dies hängt damit zusammen, dass die Sachbearbeiter sich in die einzelnen Schadenspositionen regelrecht einlesen müssen. Erst langsam formt sich dann ein Gesamtgebilde und Sachbearbeiter bei der Versicherung sind dann auch bereit von ihren vorgefertigten Meinungen abzuweichen und eine außergerichtliche Regulierung zu vernünftigen Bedingungen zu akzteptieren. Dies setzt im Übrigen auch voraus, dass man sich sachlich und höflich mit dem Sachbearbeiter auseinandersetzt. Nur dann ist dieser auch bereit, sich der Sache anzunehmen. Sachbearbeiter bei Versicherung sind eben auch nur Menschen. Dieses Gespür haben wir in vielen Jahren so gut verfeinert, dass wir in nahezu 99% unserer Mandate ein für unsere Mandanten zufriedenstellende Lösung außergerichtlich erreichen können. Sie haben einen ähnlichen Fall erlitten und wissen nicht weiter oder haben Fragen? Sprechen Sie uns gerne an!

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