120.000,00 EUR + monatl. Rente von 950,00 EUR: Motorradunfall mit Schädelbasisbruch und Dauerschaden

Der Fall
Unsere Mandantin wurde beim Einbiegen in eine Kreuzung trotz Vorfahrt übersehen und von einem entgegenkommenden PkW frontal getroffen. Sie wurde so schwerst verletzt, erlitt einen Schädelbasisbruch mit Verletzungen des Gehirns, die später zu dauerhaften Muskelaturlähmungen führte. Die Haftpflichtversicherung nahm ein Mitverschulden an, allerdings von 50%. Diese Quote war natürlich zu hoch und führte zu einem Regulierungsangebot der Versicherung von 25.000,00 EUR. Da die Verletzte sich damit nicht einverstanden zeigte, erhöhte die Versicherung ihr Angebot zunächst auf 35.000,00 EUR. Nach einer kostenlosen Einschätzung ihrer Erfolgsaussichten wurden wir beauftragt.

Unsere Regulierung

Wir konnten nach kurzer Einarbeitungszeit sofort feststellen, dass die Versicherung ein zu hohes Mitverschulden annahm. Die Betriebsgefahr des Motorrads konnte bei einem Vorfahrtsverstoß allenfalls mit 20% angesetzt werden. Wir schlugen der Versicherung vor, eine endgültige Regulierung unter Berücksichtigung eines Mitverschuldens von 10% und einer Zahlung von 140.000,00 EUR zu aktzeptieren. Letztendlich einigten wir uns nach kurzer Zeit im Einvernehmen mit unserer Mandantin auf ein Mitverschulden von 15% und einer Zahlung von 120.000,00 EUR sowie einer monatlichen Rente von 200,00 EUR. Daneben konnten wir eine weitere Zahlung von 550,00 EUR als monatlichen Verdienstschaden sowie 200,00 EUR als monatlichen Haushaltsführungsschaden durchsetzen. Den Abfindungsvergleich haben wir so abgefasst, dass unsere Mandantin die nächsten 30 Jahre daraus wie aus einem Fesstellungsurteil eines Gerichts wird gegebenenfalls gegen die Versicherung vollstrecken können.

Das schrieben uns unsere Mandantin:
" Sehr geehrter Herr Hahn, vielen Dank für Ihre Mail und den Entwurf des Abfindungsvertrages. Ich bin damit einverstanden, wenn die Versicherung nicht nur 150 EUR sondern 200 EUR monatliche Rente zahlt. Sie sagten ja, Sie könnten noch mal versuchen, das rauszuholen. ICh würde mich freuen, wenn Sie das täten. Ansonsten super Arbeit :-) Ich meld mich nächste Woche nochmal!
Viele Grüße aus Bayern,
Kerstin J."

Rechtsanwalt HahnRechtsanwalt Hahn, Personen- und Sachschäden, Fachanwalt für VerkehrsrechtKommentar Rechtsanwalt Hahn:
Dies ist ein typischer Fall eines Versicherungsfalls mit einem Motorradfahrer, bei dem die Versicherung den Geschädigten im Glauben lässt, eine Regulierung entsprechend der Rechtsprechung vorzunehmen. Der Versicherung kann hier nur zugute gehalten werden, dass sie nach ihrem Versicherungsauftrag natürlich nicht zu freizügig mit dem Einnahmen umgehen soll. Die Versicherung möchte natürlich nicht zu hoch regulieren. An die Zahlbeträge, die im Einzelfall als angemessen gelten kann, muss man sich so zu sagen "herantasten". Dies bedeutet zunächst einmal für den Anwalt eine genaue Bestandsaufnahme der einzelnen Verletzungen und eine genaue Einordnung in die vorhandene Rechtsprechung. Nur dann gelingt es, den jeweiligen Sachbearbeiter bei der Versicherung auch von einem höheren Schmerzensgeld oder einer Rentenzahlung zu überzeugen.

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