400.000,00 € Schmerzensgeld + 1.100,00 € monatliche Rente : Schwerbehinderung durch Polytrauma nach Verkehrsunfall

Der Fall
Unser Mandant erlitt durch einen vom Unfallgegner allein verursachten Verkehrsunfall ein sogenanntes Polytrauma. Er hatte zahlreiche Verletzungen und musste stationär 3 Monate behandelt werden. Er schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr und ist nach dem Unfall schwerbehindert und zu 100% erwerbsunfähig. Unser Mandant wurde von der gegnerischen Versicherung angeschrieben, die ihm zunächst erklärte, dass die Haftung keinesfalls klar sei und er möglicherweise eine Teilschuld am Unfall hätte. Man wolle zwar eine angemessene Entschädigung zahlen, die Teilschuld sei aber zu berücksichtigen, so dass eine Schmerzensgeldzahlung von 100.000,00 € angemessen und ausreichend sei. Man legte dem Schreiben eine Abfindungserklärung bei, die er nur noch unterzeichnen müsse.

 

Unser Mandant war sich nicht sicher, ob er die Abfindungserklärung so unterschreiben solle. Er hatte im Internet gelesen, dass man möglicherweise mehr verlangen könne. Er sei sich eigentlich sicher, dass ihn keine Teilschuld treffe, aber ausschließen wollte er es nicht. Er brauchte auf jeden Fall einen guten Rat. Wir konnte ihm bereits nach Studium seiner Fallbeschreibung und seines gesundheitlichen Zustandes sowie der Abfindungserklärung deutlich sagen, dass er diese Abfindungserklärung in keinem Fall unterschreiben dürfe. Die Versicherung hatte die Abfindungserklärung so formuliert, dass unser Mandant damit auch alle Ansprüche der Krankenkasse vollständig und endgültig abgefunden hätte. Unser Mandant hätte danach keinerlei Leistungen zu seiner Behindertenpflege mehr von seiner Krankenkasse beanspruchen können. Wir konnten ihm auch sagen, dass wir keinerlei Ansatzpunkte für eine Teilschuld erkennen könnten und dass die gegnerische Versicherung daher auch die Kosten unserer Einschaltung zu tragen habe. Daraufhin übertrug er uns die vollständige Schadensregulierung, sowohl des Schmerzensgeldes als auch des Sachschadens.

Unsere Regulierung
Wir konnten uns mit der Versicherung nach kurzem schriftlichem Austausch einigen. Unser Mandant erhielt 400.000,00 € Schmerzensgeld. Darüber hinaus erhielt er für die zurückliegende Zeit  Dieses Angebot der Versicherung nahm unsere Mandantin sofort an. Darüberhinaus konnten wir den Fahrzeugschaden unserer Mandantin vollständig regulieren. Kosten sind ihr durch unsere Einschaltung nicht entstanden, da die gegnerische Versicherung unsere Kosten vollständig übernahm. Auch als Rentnerin stand unserer Mandantin eine fortlaufende Zahlung eines Haushaltsführungsschadens zu. Die Versicherung wollte diese Schadensposition gerne mit einer Einmalzahlung abgelten.

Das schrieb uns unsere Mandant:
"Sehr geehrter Herr Hahn, haben Sie tausend Dank für dieses tolle Ergebnis. 18.000,00 Eur hätte ich nie für möglich gehalten. Natürlich wäre ich heute lieber vollständig gesund, aber es geht mir ja ganz gut und die Ärzte haben die Hoffnung, dass es in einem Jahr vielleicht schon so gut ist, dass ich kaum mehr Einschränkungen habe. Insoweit bin ich wirklich sehr zufrienden und auch sehr froh, dass ich Sie eingeschaltet habe. Ich saß vor dieser Sache ja wie vor einem riesigem Berg! So hatte ich gar nichts mehr zu tun. Das hat mir sehr geholfen, denn ich war schon sehr damit beschäftigt, wieder gesund zu werden. Ich hätte noch eine Frage, wegen der [...] Herzliche Grüße [...]",  Gabriele K. aus Ulm

Rechtsanwalt HahnRechtsanwalt Hahn, Personen- und Sachschäden, Fachanwalt für VerkehrsrechtKommentar Rechtsanwalt Hahn:
Dauerschäden führen in der Regel auch zu deutlich höheren Schmerzensgeldzahlungen.

 

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